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2014-07, Munich, La Traviata

La traviata

Composer : Giuseppe Verdi
Libretto : Piave after Dumas fils
Venue and Dates : Bayerische Staatsoper, Munich
4, 7 and 10 July 2014
Conductor : Paolo Carignani
Production Director : Günter Krämer
Sets : Andreas Reinhardt
Costumes : Carlo Diappi
Lighting : Wolfgang Göbbel
Chorus Master : Andrés Máspero
Performers:
Violetta Valéry : Diana Damrau
Alfredo Germont : Arturo Chacón-Cruz (4.7.), Joseph Calleja
Giorgio Germont : Simon Keenlyside
Flora Bervoix : Heike Grötzinger
Gaston : Kevin Conners
Baron Douphol : Christian Rieger
Marquis d’Obigny : Tareq Nazmi
Doktor Grenvil : Christoph Stephinger
Bayerisches Staatsorchester
Choir of the Bayerischen Staatsoper

Photo Gallery

Sound Bites

Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung, 7.7.14

” …  “Tolle Musik, Scheiß-Charakter”, hat einmal ein Darsteller des Germont gesagt und in der Tat: Wie da ein Mann eine Beziehung zerstört um einer zweifelhaften Familien-Ehre willen, das muss schon Verdi angewidert haben, sonst hätte er die Arien des Germont weniger leiernd komponiert. In Krämers Inszenierung bringt Alfredos Vater die Tochter, deren Verlobung angeblich gefährdet sei, wenn der Bruder bei der stadtbekannten Kurtisane bleibt, als letztes Druckmittel auf die Bühne und kommandiert die Ahnungslose herum: Simon Keenlyside, der schon zu Beginn der diesjährigen Opernfestspiele als Macbeth an der Seite von Anna Netrebko Furore machte, verleiht diesem Vater ein scharf geschnittenes Profil, macht ihn zwar nicht symphatisch, aber verstehbar, zumal der Brite eine Stimme besitzt, die Züge eines Charakter- und eines schönen lyrischen Baritons vereint und so die Härte und Unerbittlichkeit eines Mannes zeigt, der kraft Erziehung und aus eigener Verletzung nicht anders kann. …”

Ako Imamura, bachtrack.com,5.7.14

“… Simon Keenlyside, who seemed overparted as Macbeth here a few days earlier, excelled as Germont père.  While he sometimes seemed unable to sustain Verdi’s legato lines fully, his voice showed a variety of colours to create a sympathetic if not a domineering figure. The second act duet between Damrau and Keenlyside was one of the vocal highlights of the performance. …”

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